Mit Leidenschaft für Technologie entwickeln wir die beste Lösung für unsere Kunden. Sie haben eine konkrete Anwendung und möchten beraten werden?
Anlagenbauer:
Körber Supply Chain Automation GmbH, Leingarten, Deutschland
Branche:
Sporteinzelhandel
Applikation:
Regalbediengerät im Zentrallager
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Die INTERSPORT Deutschland eG wurde 1956 in Heilbronn von 15 Sporthändlern gegründet. Heute ist INTERSPORT die erfolgreichste Verbundgruppe im Sportfachhandel, die sich auf Sportbedarf und hochwertige Sportartikel spezialisiert hat. Weltweit gibt es 5562 Standorte in 56 Ländern. Zum breiten Sortiment gehört alles, was man zum Sport oder für Outdoor-Aktivitäten benötigt.
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Erweiterung des Zentrallagers:
Stefan-Marcel Schlepp, Leiter Intralogistik, ist bereits seit 20 Jahren bei INTERSPORT und weiß ganz genau, worauf es bei dem Neubau ankommt. Das wichtigste Ziel war es, die vorhandene Lagerfläche voll auszunutzen, dabei den Zeitplan und das Budget einzuhalten. Für Jürgen Beier, Ressortleiter Logistik bei INTERSPORT, stand darüber hinaus im Vordergrund, dass parallel zum Neubau die bestehende Logistik modernisiert wird und dass während der gesamten Projektlaufzeit der Auslieferbetrieb an die INTERSPORT-Händler unterbrechungsfrei weiterlaufen konnte.
Automatisierung der Lagerlogistik durch:
Revolutionierung der Lagerlogistik:
Im Zuge der Erweiterung ist das Lager in den vergangenen Jahren um 10 000 m² gewachsen. Die Gesamtfläche im Heilbronner INTERSPORT-Lager beträgt nun rund 37 000 m². Auf der zusätzlichen Logistikfläche wurde ein neues Gebäude mit 36 m Höhe und zwei Ebenen gebaut. In der unteren Ebene wurde ein hochtechnisierter Wareneingang geschaffen und in einer zweiten Ebene wurde ein neues automatisches Kartonlager mit 24 m Regalhöhe errichtet. Mit dem hochautomatisierten Lager kann das Unternehmen nun bis zu 10 000 Pakete am Tag verschicken. Eine Revolution für die INTERSPORT-Lagerlogistik!
Das Umbauprojekt wurde sorgfältig geplant, die gesetzten Ziele regelmäßig überprüft und nach Bedarf angepasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Ziele wurden erreicht und die Erwartungen sogar teilweise übertroffen.
„Die Partnerschaft begrenzt sich nicht nur auf die gemeinsame erfolgreiche Umsetzung von Projekten. Vielmehr zeichnet sie sich durch gemeinsame Entwicklungsprojekte aus. In vielen Anwendungsfällen agieren wir bei der Weiterentwicklung von Antriebs-, Umrichter- und Energiemanagement-Technologie gemeinsam. Eine weitere Stärke von SEW-EURODRIVE sieht Körber Supply Chain in dem guten, schnellen und flächendeckenden Service.“Mark Vogt, Director Sales & Marketing bei Körber Supply Chain Automation
„Wir sind sehr zufrieden mit der Anlage. Sie hat einen extrem stabilen Lauf. Die über 700 SEW-Getriebemotoren sind höchst zuverlässig. Ich bin seit 20 Jahren im Unternehmen und habe hier in der Intralogistik seit 14 Jahren die Anlagentechnik, unter anderem auch die SEW-Getriebemotoren – und habe von über 700 Motoren lediglich 5 austauschen müssen. Das ist für mich die Basis eines stabilen Anlagenbetriebs, eine zuverlässige Technik zu haben.“Stefan-Marcel Schlepp, Leiter Intralogistik bei INTERSPORT
„Körber Supply Chain hat sich für SEW-EURODRIVE entschieden, weil die enge Partnerschaft der beiden Unternehmen seit Jahren intensiv gepflegt wird. Die Produkte von SEW-EURODRIVE werden den Anforderungen in der Intralogistik absolut gerecht und das Portfolio wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert.“Mark Vogt, Director Sales & Marketing bei Körber Supply Chain Automation
Regalbediengeräte lagern nicht nur automatisiert Material und Waren ein und aus – sie unterstützen auch die mit der Lagerhaltung verbundenen Prozesse. Alle zuvor definierten Anforderungen sowohl von INTERSPORT als auch von Körber Supply Chain Automation wurden erfüllt: Wirtschaftliche Lagerung, niedriger Energiebedarf, hohe Betriebssicherheit, schnelle Inbetriebnahme und zuverlässige Automatisierungstechnik.
Das INTERSPORT Zentrallager in Heilbronn besticht nun dank der Automatisierung der Lagerlogistik-Anlagen mit einem hohen Durchsatz und den optimal abgestimmten logistischen Abläufen – von Warenannahme, Ein- und Auslagerung über die Kommissionierung bis hin zum Versand. Durch die hohe Verfügbarkeit der Anlagen entstand hier eines der modernsten Logistikzentren der Region. Diese moderne Logistikwelt ist durch eine kluge und mutige Investition und durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller beteiligten Unternehmen geschaffen worden.
Im Bild zu sehen v.l.n.r.: Johannes Jakobi (SEW-EURODRIVE), Mark Vogt (Körber Supply Chain), Stefan-Marcel Schlepp (INTERSPORT), Steffen Pfaadt (SEW-EURODRIVE)
Patrick Rentz stand in permanentem Kontakt mit dem Partnerunternehmen Körber und erlebte dadurch alle Anforderungen mit:
„INTERSPORT war für Körber das erste MOVI-C® Projekt mit gleich mehreren Herausforderungen: Top-Drive-Regelung, um das Mastschwingen in Fahrtrichtung zu vermeiden und BellySway zur Unterdrückung von Bauchschwingungen in Regalrichtung beim Ein- und Auslagern. Bei diesem Projekt war es wichtig, dass wir abteilungsübergreifend zusammengearbeitet haben und das hat sehr gut funktioniert. Die Nähe zum Endkunden INTERSPORT war ein großer Vorteil, da man im Bedarfsfall schnell vor Ort war. Die Anforderungen an die funktionale Sicherheitstechnik konnten dank der vollintegrierten Sicherheitsoptionen des MOVI-C® Baukastens und der Bediensoftware MOVISUITE® schnell umgesetzt werden. Das Projekt war der Startschuss bei Körber, um auf die MOVI-C® Elektronikgeneration umzusteigen. Seitdem wurden viele Versorgungs-, Einzelachs-, Doppelachsmodule und Steuerungen mit zahlreichen MOVIKIT® Lizenzen eingesetzt.“
„Mit MOVIKIT® können die Kunden ganz einfach parametrieren statt programmieren. Durch den Einsatz der intelligenten Softwaremodule MOVIKIT® reduziert sich die Inbetriebnahmezeit um bis zu 80% – eine sehr positive Bilanz. MOVIKIT® AntiSway sorgte bei diesem Projekt für eine Schwingungskompensation durch die Funktion BellySway – ein höherer Durchsatz war damit garantiert. MOVIKIT® StackerCrane effiDRIVE® erbringt bis zu 25% Energieeinsparung durch abgestimmte Bewegungen von Hub- und Fahrachse eines Regalbediengeräts - eine reine Softwarelösung.“
„Bei solchen Projekten steht neben anderen wichtigen Zielsetzungen ganz klar die Verkürzung der Inbetriebnahmezeit im Fokus: Der Kunde will schnell und einfach seine Anlagen in Betrieb nehmen. Das bedeutet, dass die gesamte Komplexität auf der Baustelle reduziert werden muss. Dafür sorgen wir. Mit MOVI-C® erreichen wir sehr kurze Inbetriebnahmezeiten. So haben unsere Kunden auch ihre Kosten und Projektzeiten im Blick.“
„Bei der Automatisierung von Regalbediengeräten setzen wir die MOVIKIT® Softwaremodule ein, da gerade die Konstruktionen in Leichtbauweise regelungstechnische Herausforderungen mit sich bringen. Das Interessante dabei ist, dass trotz der Leichtbauweise herausragende Zykluszeiten erreicht werden, da die Schwingung bis auf ein Minimum reduziert wird. Davon profitieren unsere Kunden langfristig, da sich hierdurch die mechanischen Anlagenteile schonen lassen, was sich gewinnbringend auf die Lebenszeit auswirkt.“