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SEW-EURODRIVE-Stiftung vergibt Studienpreise

Bruchsal , 02.06.2016

Neben dem alle zwei Jahre vergebenen Ernst-Blickle-Preis würdigt die SEW-EURODRIVE-Stiftung jedes Jahr Nachwuchswissenschaftler mit dem, mit 2.500 Euro dotierten, Studienpreis.

Auch in diesem Jahr war es Anfang Juni wieder soweit. Die Stiftung hatte in den Tulla-Hörsaal des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geladen. Dort erhielten, nach der Vorlesung durch den Ernst-Blickle-Preisträger, Leo Lorenz, 19 Master-Absolventen und Diplom-Ingenieure aus den Händen von Rainer Blickle, Stiftungsvorsitzender und Gesellschafter von SEW-EURODRIVE, und der Physikerin Dagmar Schipanski ihre Urkunden.

Vor der Auszeichnung stellte Johann Soder den Preisträgern im K10 der DriveAcademy® das Unternehmen SEW-EURODRIVE vor. Nach der Besichtigung der Elektronikfertigung stärkten sich die Gäste noch im Betriebsrestaurant in Bruchsal, bevor es dann per Busshuttle nach Karlsruhe ins KIT zur Preisverleihung ging.

Die Bedeutung des Studienpreises wird deutlich, durch die Anwesenheit des KIT-Chefs Holger Hanselka und seines Vorvorgängers Sigmar Wittig, der auch im Stiftungsgremium tätig ist. Studenten von 15 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können über ihre Professoren ihre Abschlussarbeiten zum Wettbewerb einreichen – eine zunächst sehr große Zahl, die durch das Stiftungsgremium gesichtet werden musste, bevor am Ende die Preisträger nominiert werden.

Vergeben werden die Preise in den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften. Die Geschlechterverteilung macht deutlich, dass Frauen gerade in den technischen Fakultäten offenbar noch immer unterrepräsentiert sind – drei Damen erhielten eine Auszeichnung.

In der Ernst-Blickle-Vorlesung von Leo Lorenz ging es um Leistungshalbleiter als Technologietreiber künftiger Energiewandlersysteme; für Lorenz eine Schlüsseltechnologie. Die Systeme werden immer kleiner und leitungsstärker, müssen aber auch bei extremen Spannungsschwankungen funktionieren. Das Problem dabei: Immer kleiner geht nur bedingt, man müsse in der Sache völlig neu anfangen.

Stellvertretend für alle Studienpreisträger stelle Dominik Neumayr von der ETH Zürich das Thema seiner Masterarbeit vor – auch sein Thema waren die Wandler.