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Sechs Mitarbeiter von KHS lösen ihren HM17-Gewinn ein

24.08.2017

Drei Monate nach der HANNOVER MESSE war es endlich soweit. Sechs glückliche Mitarbeiter der in Dortmund ansässigen KHS GmbH traten am 27.07.2017 eine eintägige Schulung in unserer Industrie-4.0-Schaufensterfabrik an. Eine Erfahrung, die Markus Schremmer, der Hauptgewinner unseres zur Messe ausgelobten Gewinnspiels, und seine Kollegen so schnell nicht vergessen werden. Fazit am Ende des Tages: „SEW-EURODRIVE ist ein Vorbild in Sachen Industrie 4.0."

Gewonnen: KHS Mitarbeiter in der Lernfabrik
Markus Schremmer (vorne) von KHS bracht fünf Kollegen zur Lernfabrik
Markus Schremmer (vorne) von KHS bracht fünf Kollegen zur Lernfabrik

„Mit etwas Glück wartet eine Ein-Tages-Schulung am Industrie 4.0 Modell in unserer Schaufensterfabrik Graben-Neudorf für sechs Personen auf Sie." So lautete die Botschaft von SEW-EURODRIVE zur HANNOVER MESSE 2017. Gemeint war der Hauptpreis des Gewinnspiels, an dem sich bis zum letzten Messetag über 380 Personen beteiligt hatten. Das große Los ging an Markus Schremmer, tätig im Bereich Projekt­abwicklung & Produktions­management bei der KHS GmbH.

Am 27. Juli, dem Tag der Gewinneinlösung war das Wetter durchwachsen, die Laune der erwartungsvollen Teilnehmer dagegen blendend. Los ging es früh morgens um 08:30 Uhr mit einem Get-Together und einer kurzen Vorstellung von SEW-EURODRIVE. Dass es in den folgenden acht Stunden trotz des anspruchsvollen Programms immer kurzweilig zuging, dafür sorgte Jens Kohlhaas, Consultant der Inhouse Beratung WIEPRO bei SEW-EURODRIVE.


„Bei SEW-EURODRIVE ist die Arbeitskultur in ausgewählten Bereichen schon umgestellt auf Industrie 4.0.“

Von der Arbeitsplatzgestaltung in der Sm@rt Factory ging es spannend weiter zum Thema Assistenzsysteme und deren Anwendungsmöglichkeiten. Dort stand die intelligente Kombination von Mensch und Technik im Fokus.

Nach einer Führung durch das Fertigungswerk Graben-Neudorf mit der Schaufensterfabrik 4.0 konnten die Teilnehmer in der Lerninsel der Sm@rt Factory selbst Hand anlegen und die Produktionsarbeit der Zukunft hautnah erleben.

Erleben, wie Handlingsassistenten den Werker unterstützen, nicht ersetzen
Erleben, wie Handlingsassistenten den Werker unterstützen, nicht ersetzen
Erleben, wie Handlingsassistenten den Werker unterstützen, nicht ersetzen

Faszinierend für alle war die Tatsache, dass die Schaufensterfabrik im Werk Graben-Neudorf keine Randrolle als reine Demonstrationsanlage spielt, sondern dass hier Industrie 4.0 bereits gelebt wird und fest in die bestehende Produktion eingebunden ist. „Es ist interessant zu erleben, wie bei SEW-EURODRIVE die Arbeitskultur in ausgewählten Bereichen schon umgestellt ist auf Industrie 4.0“, meint Markus Schremmer.


„Industrie 4.0 bedeutet nicht Arbeitsplatzvernichtung, sondern Unterstützung am Arbeitsplatz.“

Dabei spricht er auch auf ein anderes Thema an, das in der Öffentlichkeit ebenso wie in den Betrieben viel und kontrovers diskutiert wird: „Ich fand es gut, dass man live miterlebt hat, dass Automation nicht das immer so befürchtete Schreckgespenst ist, das alle Arbeitsplätze vernichtet.“ Der Verlust an Arbeitsplätzen sitzt tief in den Köpfen. „Schaffen wir uns selbst ab?“ Fragen wie diese hört man auch bei KHS, spiegeln sie doch die Zukunftssorgen der Mitarbeiter vieler Unternehmen wider. Doch aus der Demonstration bei SEW-EURODRIVE haben die Besucher mitnehmen können, dass das nicht der Fall ist: „Industrie 4.0 bedeutet nicht Arbeitsplatzvernichtung, sondern Unterstützung am Arbeitsplatz.“

„Gut ist, dass SEW-EURODRIVE die Planung und Entwicklung selbst intern gemacht hat. Viele andere Unternehmen hätten eine Beratungsfirma oder ein Ingenieurbüro geholt, die dann mal was entwickeln. Aber so hat man bei SEW-EURODRIVE die Kompetenz selbst im Haus“, äußert einer der KHS-Teilnehmer. Und er ergänzt: „Eine externe Beratungsfirma hätte das Know-how bei sich und könnte es weiterverkaufen. Aus demselben Grund wird auch bei KHS die Optimierung der Produktion durch die Fachabteilungen und das übergreifend tätige Team des Industrial Engineering umgesetzt. Rahmen für das ganze ist dabei das KHS-Produktionssystem."


„Dank Information via Tablet kann im Krankheitsfall schnell ein Kollege übernehmen.“

Beeindruckt zeigten sich die Mitarbeiter von KHS auch von der Art und Weise, wie die Arbeit durch Maschinen und Informationstechnik unterstützt wird. Gemeint ist die wegweisende Technologie, über die zum Beispiel der Mitarbeiter via Tablet am Montageassistenten direkt nachvollziehen kann, was er wie und in welcher Reihenfolge zu tun hat. „Das ist wesentlich ausfallssicherer. Wenn ein Kollege einen Unfall hat oder krank wird, und die Produktion steht, dann kann man leichter einen anderen Mitarbeiter an seiner Stelle einsetzen. Der ist dann zwar nicht ganz so schnell, aber er kommt durch die schrittweise Unterstützung zurande“, stellt Hr. Schremmer fest.

Auch unter diesem Aspekt zeigt sich bei SEW-EURODRIVE, dass mit Industrie 4.0 nicht die Arbeitsplätze verschwinden, sondern die Arbeit an sich abwechslungsreicher und qualitativ hochwertiger wird. „Bei uns müssen die Mitarbeiter verschiedene Arbeitsplätze beherrschen und das ist auch eine der Herausforderungen der Arbeit der Zukunft“, erläutert Jens Kohlhaas.


„SEW-EURODRIVE kann man als Vorbild sehen.“

Was nehmen die Hauptgewinner nach ihrer Schulung mit? Für Hr. Schremmer ist klar: „Der Weg, den SEW-EURODRIVE eingegangen ist, ist etwas, woran man sich orientieren kann - auch für uns. Zum Beispiel in der Montage unserer Abfüllanlagen geht es um eine hohe Komplexität mit vielen Varianten – ähnlich den Getriebemotoren, die man bei SEW-EURODRIVE herstellt. Da haben wir eine Schnittmenge und können tatsächlich SEW-EURODRIVE als Vorbild nehmen.“


Haben wir Ihre Neugierde geweckt? Dann erhalten Sie hier mehr Informationen zu unseren Industrie-4.0-Trainings: