Mit Leidenschaft für Technologie entwickeln wir die beste Lösung für unsere Kunden. Sie haben eine konkrete Anwendung und möchten beraten werden?
Branche:
Batteriezellproduktion
Applikation:
Reinraum-FTS für den Paletten- und Behältertransport bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen
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Automatisierungslösungen sind der Schlüssel um mit den rasanten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Das weiß auch Tronrud Engineering, ein norwegisches Maschinenbauunternehmen, mit dem wir den vollautomatisierten Paletten- und Behältertransport mit MAXOLUTION® fahrerlosen Transportsystemen für unseren gemeinsamen Endkunden realisiert haben – unter besonderen Bedingungen.
Weitere Informationen zu unserem Kunden:
Vorgeschichte zum Projekt:
Die Zusammenarbeit von Tronrud Engineering und SEW-EURODRIVE MAXOLUTION® System Solutions besteht bereits seit längerer Zeit: Vor der Realisierung der Serienproduktion wurde ein FTS-Testsystem in einer Pilotfabrik des Endkunden als Proof-of-Concept installiert. Nach diesem erfolgreichen Testprojekt wurde die Zusammenarbeit fortgeführt.
Vom Testsystem zur Serienproduktion:
Innovative Automatisierung durch fahrerlose Transportsysteme:
Besondere Herausforderung im Batteriewerk:
Die Fahrzeug-zu-Fahrzeug Übergabe in den Luftschleusen erfordert eine genaue Positionierung und ausgefeilte Sicherheitstechnik. Außerdem müssen verschiedene Ebenen (Erd- und Zwischengeschoss) überwunden werden. Dazu werden die fahrerlosen Transportsysteme (FTS) samt Last in einem Aufzug transportiert.
Zwei strikt getrennte FTS-Bereiche:
Verschiedene, über das Werk verteilte Routen sorgen dafür, den spezifizierten Materialfluss aufrechtzuerhalten. Dabei gibt es grundsätzlich zwei getrennte FTS-Bereiche: Während die FTF im sogenannten „grauen Bereich“ keine besonderen Reinheitsanforderungen erfüllen müssen, unterliegen die FTF im „weißen Bereich“ erhöhten Anforderungen nach ISO Klasse 6. Zur Vermeidung einer Kreuzkontamination findet die Lastübergabe in speziellen Luftschleusen statt.
Eine Hauptroute ist die Verbindung des zentralen Lagers mit den jeweiligen Fertigungsbereichen (Beschichten, Kalendern, Slitten, Stapeln, Zellassemblierung), um diese mit den benötigten Materialien zu versorgen. Darüber hinaus wird weiteres Material aus Bereichen in der Nähe des zentralen Lagers an die Fertigung transportiert (Batteriehüllen, Wartungsmaterialien). Typische zu transportierende Materialien sind Coils verschiedener Metallfolien, Batteriehüllen, Separatoren, etc.
Innerhalb des weißen Reinraum-Bereichs werden die Materialien bis an den jeweiligen Verwendungsort transportiert. Dies geschieht auf direktem oder indirektem Wege: Wird das Material nicht direkt angeliefert, durchläuft es vor der Anlieferung weitere Prozesse, z. B. Kommissionierung/Vereinzelung und Zwischenlagerung, von Paletten auf einzelne Kleinladungsträger (KLT). Dabei findet auch ein Transfer von einem auf das andere FTF statt. Darüber hinaus werden FTF zum Palettentransport vom Lager in den „Supermarkt“ sowie von dort zur Zellassemblierung eingesetzt.
Insgesamt kommen in der ersten Ausbaustufe 42 Fahrzeuge zum Einsatz – 31 Fahrzeuge zum Palettentransport und 11 Fahrzeuge zum Transport von Behältern (KLT). Die längste zurückzulegende Strecke beträgt 345 Meter, inklusive zwei Aufzugsfahrten.
Ein komplettes MAXOLUTION®-System aus einer Hand:
Geteilte Verantwortung – Doppelter Kundennutzen:
Tronrud Engineering und SEW-EURODRIVE teilen sich die Verantwortung:
MAXOLUTION® steht für innovative, skalierbare und zukunftsfähige Systemlösungen im Bereich der mobilen und schienengeführten Fördertechnik. Wir, bei MAXOLUTION® System Solutions, verstehen uns als Gesamtlösungslieferant für fahrerlose Transportsysteme – somit liegt der Fokus nicht nur auf den Fahrzeugen selbst, sondern auch auf den dazugehörigen Dienstleistungen von der Systemplanung und Simulation bis hin zur Inbetriebnahme und dem Installed Base Service.
Nach dem Beispiel unseres weltweit bekannten Baukastensystems für Getriebemotoren und Elektronikprodukte erfolgt auch das Engineering der autonomen Fahrzeuge auf Basis eines innovativen, speziell entwickelten Technologie- und Softwarebaukastens. Dies ermöglicht es uns, individuelle Fahrzeuge zu konfigurieren und dabei die Komplexität gering zu halten.
Für Tronrud Engineering ist dieses Projekt sowohl aus strategischer als auch aus technischer Sicht etwas ganz Besonderes. Da es sich bei der Herstellung von Elektroauto-Batterien und der grünen Transformation um ein aufstrebendes Geschäft handelt, waren die Lösungen für alle technischen Anforderungen nicht ohne weiteres auf dem Markt erhältlich. … Wir haben uns für SEW-EURODRIVE in erster Linie wegen ihrer Erfahrung, Kompetenz und Bereitschaft entschieden, unsere Technologien vollständig in eine nahtlose Einheit zu integrieren, die alle Anforderungen des Kunden erfüllt. Die Tatsache, dass sie es gewohnt sind, ihre Fahrzeuge an eine breite Palette von Anwendungen anzupassen, und ihre ermutigende Haltung, Pilotprojekte durchzuführen und gemeinsam mit ihren Partnern Lösungen zu finden, machten die Wahl für uns bei Tronrud für MAXOLUTION® System Solutions bei SEW-EURODRIVE leicht. Ich möchte auch die Bedeutung von SEW-EURODRIVE Norwegen hervorheben, die als Schlüsselpartner dafür sorgte, dass die richtigen Informationen die richtigen Leute sowohl bei SEW-EURODRIVE Deutschland als auch bei Tronrud Engineering erreichten.Skule E. Smørgrav – Geschäftsführer bei Tronrud Engineering
Wir bei Tronrud suchen immer nach Herausforderungen, und dies war ein neues Gebiet für uns. Mit Förderanlagen sind wir vertraut, aber sie zusätzlich zu einem FTS einzusetzen, war etwas anderes. … Eine wesentliche Stärke von Tronrud ist, dass wir innerhalb weniger Tage interne Tests durchführen können, um die Funktion zu überprüfen, was ein großer Vorteil ist, da wir die gesamte Produktion im Haus haben. Auch der Transfer von einem FTS zu einem FTS mit 1000 kg war eine Herausforderung, aber durch mehrere Tests und die Zusammenarbeit konnte eine Lösung gefunden werden. Tronrud Engineering hat sich für SEW-EURODRIVE entschieden, weil das Unternehmen für seine Qualität und seinen Support bekannt ist. Durch das gegenseitige Verständnis und die Transparenz sind die Herausforderungen leicht zu bewältigen.Cato Horten – Sales / Senior Project Manager bei Tronrud Engineering
1. Was macht dieses Projekt aus technologischer Sicht besonders?
Für Tronrud Engineering ist dieses Projekt sowohl aus strategischer als auch aus technischer Sicht etwas ganz Besonderes. Der lange Atem, der aus technologischer Sicht für alle Schritte in diesem Projekt erforderlich war, erforderte eine Partnerschaft mit einem Lieferanten, der über ein geeignetes Fahrzeugportfolio verfügte und der auch das Interesse und die Kompetenz hatte, die Fahrzeuge weiterzuentwickeln, um die strengen Anforderungen in dieser Branche zu erfüllen, wie z. B. schwere Lasten in einer Reinraumumgebung. Da es sich bei der Herstellung von Elektroauto-Batterien und der grünen Transformation um ein aufstrebendes Geschäft handelt, waren die Lösungen für alle technischen Anforderungen nicht ohne weiteres auf dem Markt erhältlich. Darüber hinaus war es von entscheidender Bedeutung, dass unser Partner eine vollständige technische Integration zwischen seinem Fahrzeug und unseren maßgeschneiderten Materialflusssystemen, die auf diesen Fahrzeugen aufgebaut sind, sowie die nahtlose Steuerung sowohl der Fahrzeuge als auch des Materialflusssystems ermöglichte.
2. Warum haben Sie sich für SEW-EURODRIVE, MAXOLUTION® System Solutions entschieden?
Wir haben uns für SEW-EURODRIVE in erster Linie wegen ihrer Erfahrung, Kompetenz und Bereitschaft entschieden, unsere Technologien vollständig in eine nahtlose Einheit zu integrieren, die alle Anforderungen des Kunden erfüllt. Die Tatsache, dass sie es gewohnt sind, ihre Fahrzeuge an eine breite Palette von Anwendungen anzupassen, und ihre ermutigende Haltung, Pilotprojekte durchzuführen und gemeinsam mit ihren Partnern Lösungen zu finden, machten die Wahl für uns bei Tronrud für MAXOLUTION® System Solutions bei SEW-EURODRIVE leicht.
3. Was waren Ihre persönlichen Highlights im Projekt und in der Zusammenarbeit?
Für mich gibt es zwei klare Höhepunkte in dem Projekt zwischen SEW-EURODRIVE und Tronrud Engineering. Das erste und wichtigste war zu sehen, wie die Ingenieure und Projektmanager von Tronrud, die Ingenieure, Techniker und Produktverantwortlichen von SEW-EURODRIVE Deutschland und das Team von SEW-EURODRIVE Norwegen einwandfrei zusammengearbeitet haben, um dieses Projekt zum Erfolg zu führen. Wie bei jedem Projekt gab es zahlreiche technische und organisatorische Herausforderungen, aber unsere beiden Unternehmen haben unermüdlich daran gearbeitet, sie alle durch gute Kommunikation und die richtige Einstellung aller Beteiligten zu lösen. Das zweite war, zu sehen, wie die Fahrzeuge beim Kunden arbeiten und ihre Aufgabe mit dem Fahrzeug und unserem Materialflusssystem einwandfrei erfüllen. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung von SEW-EURODRIVE Norwegen hervorheben, die als Schlüsselpartner dafür sorgte, dass die richtigen Informationen die richtigen Leute sowohl bei SEW-EURODRIVE Deutschland als auch bei Tronrud Engineering erreichten.
1. Was ist das Besondere an diesem Projekt aus technologischer Sicht?
Wir bei Tronrud Engineering suchen immer nach Herausforderungen, und dies war ein neues Gebiet für uns. Mit Förderanlagen sind wir vertraut, aber sie zusätzlich zu einem FTS einzusetzen, war etwas anderes. Unser Ansatz bei einem neuen Projekt ist immer, dass es machbar ist, wir müssen nur herausfinden, wie. Wenn wir die Anforderungen des Kunden verstehen und darauf aufbauend das richtige Team zusammenstellen, dauert es nicht lange, bevor wir die endgültige Lösung sehen. Ein weiterer Schlüsselfaktor in diesem Projekt war ISO6. Am Anfang haben wir die Anforderungen nicht ganz verstanden, aber als das geklärt war, war es einfach. Ein weiteres Thema war die Ladung selbst und wie die Palette auf dem Förderband gesichert werden kann. Eine wesentliche Stärke von Tronrud Engineering ist, dass wir innerhalb weniger Tage interne Tests durchführen können, um die Funktion zu überprüfen, was ein großer Vorteil ist, da wir die gesamte Produktion im Haus haben. Auch der Transfer von einem FTF zu einem FTF mit 1000 kg war eine Herausforderung, aber durch mehrere Tests und die Zusammenarbeit konnte eine Lösung gefunden werden.
2. Warum haben Sie sich für MAXOLUTION® von SEW-EURODRIVE entschieden?
Tronrud Engineering hat sich für SEW-EURODRIVE entschieden, weil das Unternehmen für seine Qualität und seinen Support bekannt ist. Bei anderen Projekten haben wir immer problemlose und schnelle Unterstützung erfahren. Als wir mit diesem Projekt begannen, spürten wir sofort, dass wir zusammenarbeiten, uns verstehen und auf das gleiche Ziel hinarbeiten können. Wir bei Tronrud Engineering haben immer gesagt, wenn man die Kontrolle über das Produkt hat, gibt man es nicht her, bevor man muss. Deshalb haben wir SEW-EURODRIVE gebeten, das voll beladene FTF in unseren Aufzügen von einer Ebene zur anderen zu transportieren. Das haben wir noch nie gemacht, aber es ist möglich, war die Antwort von SEW-EURODRIVE, und wir sehen heute, dass es sehr gut funktioniert.
3. Was waren Ihre persönlichen Highlights im Projekt und in der Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit mit einem deutschen Unternehmen auf dem Niveau, das wir in diesem Projekt erreicht haben, ist neu für uns und ich denke auch für SEW-EURODRIVE. Durch das gegenseitige Verständnis und die Transparenz sind die Herausforderungen, die sich im Projektverlauf ergeben, "leicht" zu bewältigen. Auf dieser Ebene des Geschäfts gibt es große Unterschiede zwischen SEW-EURODRIVE und Tronrud Engineering, aber durch Verständnis und Akzeptanz ist alles möglich. Wir sehen auch, dass die Möglichkeit für eine noch engere Zusammenarbeit in der Zukunft etwas ist, das wir gemeinsam tun wollen. Die Arbeit mit FTS auf dieser Ebene war für Tronrud Engineering neu, und ich denke, für SEW-EURODRIVE war die Zusammenarbeit mit einem Systemintegrator neu. Wir haben das sehr zu schätzen gewusst.
Mithilfe der induktiven Energieversorgung MOVITRANS® können fahrerlose Transportfahrzeuge kontaktlos mit Energie versorgt werden. Die Energieaufnahme erfolgt dabei verschleißfrei, entweder punktuell im Stillstand oder während der Fahrt über energieversorgte Strecken.
Ihre Vorteile:
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