Antriebstechnik für zentrales Förderband der Südzucker AG

  • Südzucker

Wie schwer können Zuckerrüben sein? Zwei Industriegetriebe geben die Antwort.

16.000 Tonnen Zuckerrüben! Und das täglich. Diese Mengen verarbeitet die Südzucker AG in ihrem Werk in Offstein. Um die Zuckerrüben zuverlässig in den Verarbeitungsprozess zu überführen, setzt Südzucker im gesamten Werk auf Industriegetriebe und Motoren von SEW-EURODRIVE.

Südzucker AG

Südzucker AG

Ort: Offstein / Deutschland

Branche: Nahrungsmittelindustrie

Applikation: Förderband

FTS mit Handbediengerät
  • Kompromisslose Zuverlässigkeit
  • Produktionssicherheit maximieren
Kunden stehen auf dem FTS
  • maximale Produktionssicherheit
  • hohe Zuverlässigkeit

Die Südzucker AG ist nicht nur Weltmarktführer bei der Zuckerherstellung, sondern gehört europaweit auch zu den führenden Anbietern von verarbeiteten Zuckerprodukten. Bei Spezialitäten wie CropEnergies und Frucht ist das Unternehmen einer der Top Player auf dem Weltmarkt. Mit 16.500 Mitarbeitern produziert es jährlich 4,1 Millionen Tonnen Zucker und erzielt insgesamt einen Jahresumsatz von 6,4 Milliarden Euro.

In Deutschland unterhält die Südzucker AG neben dem Hauptsitz in Mannheim neun Standorte, an denen Zucker produziert wird. Einer der ältesten davon ist das 10 km westlich von Worms gelegene Werk Offstein, das seit 1885 in Betrieb ist. Hier werden während der so genannten Kampagne, also der jährlichen Zeit der Rübenverarbeitung, täglich bis zu 16.000 Tonnen Zuckerrüben zu rund 2.000 Tonnen Dicksaft und Zucker verarbeitet.

Zitat: Dipl.-Ing. (FH) Mario Stolzenberg, Projektleiter

"Aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung wissen wir, dass wir bei SEW-EURODRIVE eine extrem langlebige Qualität bekommen und uns jederzeit auf den schnellen Service verlassen können.“

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Das Projekt im Detail

Redundante Antriebe

SEW Bild

Um die Produktionssicherheit zu maximieren, wurde das neue Förderband mit zwei fast identischen Antrieben ausgestattet. Die beiden Getriebemotoren sind über eine Bolzenkupplung mit der Antriebstrommel verbunden. Für den Wechsel von einem Getriebe zum anderen müssen die beiden Kupplungen wechselseitig mechanisch umgebaut werden. Diese Arbeiten lassen sich in nur zwei Stunden erledigen. Die beiden energiesparenden IE3-Drehstrommotoren DRN von SEW-Eurodrive haben eine Leistung von je 200 kW. Sie arbeiten mit fester Drehzahl, sind aber mit einem Sanftanlauf ausgestattet. Die Motoren übertragen ihr Drehmoment über zwei große Industriegetriebe auf das Förderband. Es handelt sich dabei um dreistufige Kegelstirnradgetriebe des Typs X3KS210/HU/B, die für ein Getriebenennmoment von 90 kNm ausgelegt sind und die Motordrehzahl von 1.489 min-1 auf die Abtriebsdrehzahl von 33 min-1 reduzieren.

Vorsorge gegen Ausfälle

Zuckersäcke

Wenn zwei Antriebe links und rechts an eine Fördertrommel angeflanscht werden, müssen entweder die Motoren oder die Getriebe mit unterschiedlichen Drehrichtungen arbeiten. „Um die Motoren austauschbar zu halten, haben wir zwei Getriebe mit unterschiedlicher Drehrichtung eingesetzt“, erläutert Maximilian Krantz, M. Sc., der bei Südzucker für den Bereich Verfahrenstechnik zuständig ist. „Das führt dazu, dass die Drehrichtung der beiden Motoren gleich ist und sie im Notfall gegeneinander ausgetauscht werden können. Dadurch haben wir auch hier eine hohe Redundanz gewonnen, sichern uns wirkungsvoll gegen Ausfälle ab und vereinfachen auch unsere Lagerhaltung für Ersatzteile.“

Reibungslose Zusammenarbeit

Mitarbeiter von SEW-EURODRIVE und Torwegge an einem Tisch

Die Zusammenarbeit mit SEW-EURODRIVE hat sich auch bei diesem Projekt wieder einmal bewährt – sowohl für Westa als auch für Südzucker. „Im Werk Offstein haben wir viele Antriebe von SEW verbaut, und nach den langjährigen guten Erfahrungen ist SEW-EURODRIVE praktisch eine unserer Hausmarken“, sagt Maximilian Krantz. „Wenn wir eine Ausschreibung machen, dann ist SEW im Prinzip schon gesetzt, nicht nur bei Förderschnecken oder -bändern, sondern auch bei den unzähligen anderen Antriebsaufgaben im Werk, bei denen wir auf die Motoren und Getriebe aus Bruchsal setzen.“

Möglich wird das vor allem durch die umfangreiche Produktpalette, die SEW-EURODRIVE seinen Kunden bietet. SEW stellt eine große Bandbreite an Antrieben im Leistungsbereich von 0,09 kW bis 200 kW zur Verfügung. Die Industriegetriebe können noch höhere Leistungen übertragen, die Baureihe XP sogar bis in den Megawattbereich. Das Bruchsaler Unternehmen führt praktisch alle Fertigungsschritte im Haus durch, hat eine eigene Getriebefertigung und wickelt auch die Motoren selbst. Dadurch sind die verschiedenen Komponenten genau aufeinander abgestimmt – sowohl die Motoren und Getriebe als auch die Steuerungen. „Auch Sonderwünsche werden problemlos erfüllt, und so haben wir für unser Förderband nicht nur den gewünschten Temperatursensor für unser Getriebe bekommen, sondern auch ein von uns freigegebenes, lebensmittelverträgliches Öl für die Getriebe und ein spezielles lebensmittelverträgliches Fett für die Rillenkugellager der Motoren. SEW-EURODRIVE bietet uns nicht nur eine überzeugende Produktpalette, sondern auch eine vollständig überzeugende Zusammenarbeit, die wir daher auch in Zukunft fortsetzen werden“, resümiert Maximilian Krantz.

GEA

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