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Motion Control
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Die Controller ermöglichen durch
die einfache Handhabung und der Vielzahl vorgefertigter Funktionsmodule
eine effiziente Umsetzung von Motion-Funktionen insbesondere dort,
wo mehrere Achsen koordiniert werden müssen. Mit der Anbindung der
Achsen über einen schnellen synchronen Systembus bietet es sich
an, alle Aufgaben des Motion Control in einem Controller zu konzentrieren.
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Modular
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In der Praxis empfiehlt es sich
oftmals Ein-/Ausgänge, die unmittelbar vom Bewegungsablauf abhängen
oder auf diesen Einfluss nehmen, ebenfalls im Controller zu verarbeiten,
z. B. in Form von Nockenschaltwerken oder Touch-Probe-Ereignissen.
Der Controller steuert dann über das Motion Control hinaus Abläufe
eines Teilprozesses und automatisiert ein autarkes Modul einer Maschine.
Die Vorteile: Entlastung der zentralen SPS, Verkürzung der Reaktionszeiten
und Steigerung der Performance. Außerdem kann die Kapselung von
Funktionalität im Controller unternehmerisches Know-how schützen
und den Aufwand beim Wechsel des zentralen Automatisierungssystems
reduzieren.
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Stand-alone
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Darüber hinaus stehen zusammen
mit den Drive Operator Panels (DOP) und dem I/O-System alle Komponenten
zur Verfügung, die für eine komplette Automatisierungslösung erforderlich
sind – vom Antrieb mit der passenden Antriebs elektronik, über die
Steuerung mit einem flexiblen I/O-System bis hin zur Visualisierung.
Vom „Stand-alone-Controller“ werden die Aufgaben von der Motion
Control bis zur Ablaufsteuerung alle Automatisierungsaufgaben übernommen.
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Funktionsbausteine: Vielfältig
kombinieren und flexibel anwenden
Die größten Möglichkeiten
bieten sich dem Anwender, der gezielt auf die Funktionsbausteine
zugreift, mit denen eine bestimmte Antriebsfunktion ermöglicht wird.
Diese sind übersichtlich nach Funktionalität und Umrichtertyp in
Bibliotheken geordnet. Mit etwas Erfahrung lassen sich die Funktionsbausteine
flexibel zu einem optimalen Programm kombinieren.
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Programmmodule: Optimiert
verbunden und effizient einsetzbar
In den Programmmodulen
sind umfassende Antriebsfunktionen gebündelt. Diese reichen von
einfachen Funktionen wie z. B. Positionierung, Referenzierung oder
Drehzahlregelung über Technologiefunktionen für die Steuerung einer
Kurvenscheibe oder eines Synchronlaufs bis hin zu Funktionen für
Mehrachsinterpolationen von Kinematiken. Nach Einbinden dieser Programmmodule
konzentriert sich der Anwender nur noch auf die Programmierung der
wichtigen Abläufe für seine Anwendung. Die gesamte Antriebsfunktionalität
wird von den Programmmodulen komfortabel über eine Schnittstelle
bereitgestellt. Programmmodule sind somit ideal für SPS-Programmierer,
die den Programmieraufwand der Antriebsfunktionalität reduzieren
möchten.
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Bibliotheken:
Zur
effizienten Programmierung bietet MOVI-PLC® neben
einer Bibliothek für Standard-IECFunktionen auch für jeden Umrichtertyp eine
Bibliothek mit Bausteinen für die passenden Antriebsfunktionen.
Sie enthalten die Funktionen: Freigabe des Antriebs, Vorgabe von
Drehzahl, Positionierung, Referenzierung sowie Lesen oder Schreiben
von Parametern.
Zusätzlich stehen Bibliotheken für
Technologiefunktionen wie z.B. Synchronlauf, Kurvenscheibe, virtuelle
Leitachse und Nockenschaltwerk zur Verfügung. Aus dieser Vielfalt
an Bausteinen lassen sich individuelle maßgeschneiderte Lösungen
einfach zusammensetzen.
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Folgende Technologiefunktionen
stehen zur Verfügung:
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MPLCTecGearMotion
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MPLCTecCamMotion
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MPLCTecVirtualEncoder
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MPLCTecCamSwitch
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