Optimierte Prozesse durch Dynamik, Kraft, Kompaktheit und hohe Lebensdauer
SEW-EURODRIVE erweitert die Elektrozylinderbaureihe CMS nach unten
Bruchsal, Hannover Messe 2008: In Produktionsanlagen besteht die Forderung nach stetiger Optimierung von Prozessen und dem
Einsatz von flexiblen und wirtschaftlichen Produktionssystemen. Daher ist eine ständige Weiterentwicklung auch der Antriebslösungen
notwendig, um dieser Forderung nach zu kommen. In diesem Zuge stellte SEW-EURODRIVE vor zwei Jahren die Elektrozylinder CMS
vor. Nun rundet das Unternehmen, dem Kundenwunsch folgend, die Baureihe durch die Baugröße CMS50S nach unten hin ab.
In weiten Teilen der Fertigung werden für die Umsetzung von Linearbewegungen pneumatisch oder hydraulisch angetriebene Zylinder
eingesetzt. Bedingt durch die mangelnde Flexibilität, ist die Einbindung solcher Systeme (z. B. in Automatisierungsprozessen)
nur begrenzt oder gar nicht möglich. Aus diesem Grund verstärkt sich die Forderung, pneumatisch oder hydraulisch erzeugte
Linearbewegungen durch intelligente elektrische Antriebssysteme zu ersetzen.
Aus diesen Anforderungen heraus entschied sich SEW-EURODRIVE ein Antriebssystem für genau solche Applikationen zu entwickeln.
Bei diesem beschriebenen Antriebssystem, handelt es sich um einen Synchron-Servomotor mit integriertem Gewindetrieb (Elektrozylinder),
der die Linearbewegung erzeugt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Druckluftzylindern, welche die Produktionsprozesse hinsichtlich
Qualität, Flexibilität und Produktivität begrenzen, bietet die Elektrozylinderbaureihe CMS neue bzw. erweiterte Möglichkeiten
bei der Prozesssicherheit und der Einbindung in vorhandene Automatisierungsprozesse.
Als Antrieb wird ein Servomotor CMP50S verwendet. Ein Vorsatz der den Gewindetrieb mit Führung enthält, wird angeflanscht.
Der Antrieb wird standardmäßig über das A-seitige Flanschlagerschild des Motors, mit der Kundengeometrie adaptiert. Der Rotor
dreht die Spindel, während die Mutter die Vorschubbewegung ausführt. Die Mutter wird über Nutensteine in einem Aluminium-Stranggussgehäuse
geführt. Die Anschlussmaße einschl. Schmierbohrung der Mutter werden nach DIN69051 ausgeführt, um auf Standardbauteile zurück
zu greifen. Mutter und Kolbenstange sind über zwei Tangentialstifte mit dem Führungsteil verbunden. Die Kolbenstange, mit
hochwertiger verchromter Oberfläche, wird durch einen Abstreifer mit Führungsring abgedichtet. Mit der Kolbenstange ist ein
handelsüblicher Gelenkkopf verschraubt. Der Gewindetrieb enthält eine Lebensdauerschmierung der Spindelmutter und zusätzlich
ein Schmierstoffreservoir in der Kolbenstange.