Ab sofort verfügbar
Bruchsal, Hannover Messe 2008. Nach dem Frequenzumrichter MOVITRAC® für Standardantriebsaufgaben, dem flexibel einsetzbaren MOVIDRIVE®, können nun auch das modulare Servosystem MOVIAXIS®, das dezentrale Antriebssystem MOVIFIT® und die Motion Control Steuerung MOVI-PLC advanced, mit DeviceNet und EtherNet/IP - Schnittstelle geliefert werden. Die skalierbare
Performance und die Flexibilität der beiden Bussysteme DeviceNet und EtherNet/IP passt hervorragend zu den vielfältig einsetzbaren
Geräten von SEW-EURODRIVE. Das Unternehmen deckt damit alle Leistungsstufen von Antriebstechnik (Standard-FU bis zu performanter
Mehrachstechnik) mit DeviceNet und EtherNet/IP ab.
SPS / PLC Control
Alle vier Gerätefamilien können im klassischen SPS-Betrieb mit Prozessdaten (wie Steuer- und Statuswert, Drehzahl- oder Positions-
Werten) angesteuert werden. Die einfache Nutzung der fertig von SEW zur Verfügung gestellten Applikationsmodule (Positionierung,
Modulo, Wickler etc.) im MOVIDRIVE® und der Technologieeditoren bei MOVIAXIS® ist so auch über die Bussysteme DeviceNet und EtherNet/IP möglich.
Installation im Feld
Die dezentrale Antriebssteuerung MOVIFIT® von SEW-EURODRIVE bietet dem Anwender im Bereich Fördertechnik ein breites Spektrum an Bussystemen. Durch diese Flexibilität
fügt sich MOVIFIT® reibungslos in bestehende Anlagen ein. Bei der Neuplanung von Anlagen können Entscheidungen unabhängig vom benötigten Bussystem
getroffen werden. Ob DeviceNet, Ether-Net/IP oder Modbus/TCP wir sprechen die gewünschte „Sprache". Durch den integrierten
Switch mit zwei Ports kann bei EtherNet/IP und Modbus/TCP die gewohnte Linientopologie im Feld beibehalten werden. Ferner
haben wir im MOVIFIT bis zu 12DI und 4DIO integriert. In Kombination mit der optional integrierten SPS können lokale Förderaufgaben
autark übernommen werden.
Motion Control
Motion Control kann damit in verschiedenen Leistungsklassen realisiert werden. Auf der einen Seite können die in den Servoverstärkern
integrierten dezentralen Technologie- und Motion Control Funktionen mit nicht synchronisierten Sollwerten über DeviceNet oder
EtherNet/IP von einer Standard-SPS einfach angesteuert werden. Diese Konstellation empfiehlt sich primär für Maschinenmodule
die höchst performate Antriebsfunktionen mit einem festen Funktionsumfang erfordern.
Bewegungsaufgaben die einen deutlich höheren Flexibilitätsgrad, verbunden mit der Automatisierung von Teilmaschinen bis hin
zu kompletten Aggregaten erfordern, lassen sich in Kombination mit MOVI-PLC advanced komfortabel realisieren. Hier werden
dann alle Motion Control Aufgaben in der Modulsteuerung entweder nur koordiniert oder direkt zentral gerechnet und an die
Achsenverteilt. IEC 61131 ist hier die Programmierbasis.
Welche Aufteilung der Funktionalitäten zum Einsatz kommt ist nur von der Applikation abhängig. Grundsätzlich unterstützt SEW-EURODRIVE
zentrale wie auch dezentrale Strukturen und bietet dem Anwender eine hohe Lösungsvielfalt ohne ihn auf einen Ansatz einschränken
zu müssen. Es steht die kosten- und leistungsoptimale Lösung im Vordergrund, weniger ein bestimmter Technologieansatz.
Kostenoptimale Anbindung & Investitionsschutz
Für einfache Antriebsaufgaben bietet SEW-EURODRIVE zusätzlich DeviceNet und EtherNet/IP-Gateways an. Über diese können z.B.
MOVITRAC®LTE oder auch ältere Geräte von SEW-EURODRIVE wie z.B. MOVIDRIVE® A oder MOVITRAC®07A preisgünstig in DeviceNet und EtherNet/IP - Netzwerke eingebunden werden.
Gerätetausch auch ohne PC ganz einfach
MOVIAXIS® und MOVIDRIVE® im DeviceNet und EtherNet/IP - Netzwerk benötigen nach einem Gerätetausch keine besondere Behandlung durch den Master (Scanner)
in der Steuerung. Alle Geräteparameter sind auf einem Speicher abgelegt der nur in das neue Gerät übernommen werden muss.
Uneingeschränkter Engineering- & Diagnosezugang
Unabhängig davon, ob ein SEW-Antrieb direkt, oder über ein SEW-EtherNet/IP-Gateway in ein Industrial-Ethernet-Netzwerk eingebunden
ist. Mit MOVITOOLS® MotionStudio kann insbesondere über Ethernet bis hinunter auf die Antriebe zugegriffen werden - und das ohne Extrakosten
bei Hardware oder Software. Die Verwendung von Standard TCP/IP-Diensten bietet auch hier die Möglichkeit des direkten Anschlusses
eines Engineering-PCs oder des Fernzugangs über VPN bzw. durch geroutete Netzwerke.