SEW-EURODRIVE entscheidet sich für Standort Bruchsal
SEW-EURODRIVE investiert am Stammsitz in neue Industriegetriebefertigung
Bruchsal, 25. Mai 2007: Die SEW-EURODRIVE-Gruppe hat auf der diesjährigen Hannover-Messe eine eigenentwickelte Industriegetriebe-Reihe
vorgestellt, die das Programm nach oben erweitet. Den Anfang machen Stirn- und Kegelstirnradgetriebe im Drehmomentbereich
von 58.000 - 175.000 Nm mit Stückgewichten zwischen rund einer und vier Tonnen. Zur Fertigung dieser Getriebe entsteht nun
am Stammsitz in Bruchsal eine neue Fertigung.
Der weltweite Bedarf an großen Antrieben im Bereich der Stück- und Schüttgutfördertechnik und großen Prozessmaschinen ist
in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Wichtig für Anwender sowie Maschinenausrüster sind die Kriterien Zuverlässigkeit,
hohe Verfügbarkeit, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, anwendergerechte Dokumentation sowie die Möglichkeit, komplette Branchenlösungen
aus einer Hand zu erhalten - genau dies sind die Qualitäten von SEW-EURODRIVE.
Bisher wurden Vorgänger-Produkte teilweise von Partnern aus Finnland oder aus China bezogen. Für die eigene Reihe wurde mit
der Kegelradfertigung bereits im Januar 2007 in Graben begonnen.
Da sich die Montage schnell ausweiten wird und in Graben keine Erweiterung möglich ist, musste ein neuer Standort gesucht
werden. Nach intensiven Studien in neuen Gemeinden in der Umgebung aber auch in Osteuropa hat sich das Unternehmen für den
Standort Bruchsal entschieden, da die Logistik ein entscheidender Faktor ist. Hierzu wird neben dem Stammsitz, auf einem 8
ha großen Areal des Gewann Schafswiese an der B35, das neue und modernste Werk seiner Art entstehen. Viele Getriebe sind kundenspezifisch,
so dass die Entwicklung in räumlicher Nähe viele Vorteile bietet.
In einer ersten Etappe wird im Laufe 2008 eine Halle für die Montage gebaut, im zweiten Schritt ist die Produktion von Gehäusen
und anderen Komponenten geplant. Mittelfristig kommen so 150 bis 200 neue Mitarbeiter am Standort Bruchsal hinzu. Das Volumen
dieser Investition beläuft sich auf rund 15 bis 20 Millionen Euro.