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Presse
18.11.2004

Engineering und Diagnose mit MOVITOOLS® und Internet Explorer
 
News

Bruchsal/Nürnberg, SPS/IPC/DRIVES 2004: Mit zunehmender Funktionalität und Flexibilität von Produktionsmaschinen und Anlagen erhält die Diagnose und das Engineering eine zunehmende Bedeutung. Der Fokus liegt dabei nicht nur in der schnellen Diagnose und Behebung von Fehlern, sondern auch in der Vermeidung von Fehlern und der präventiven Wartung. Als Kommunikationsmedium zur Übertragung von Diagnosedaten hat sich in den letzten Jahren das Ethernet etabliert. Durch die Verwendung moderner IT-Technologien kann die Produktlandschaft der Automation einfach an die Office-Welt angebunden werden.

 

Moderne Steuerungen und Bedienterminals sind heute ins Ethernet-Netzwerk integriert und können permanent Parameter und Prozesswerte der Anlage überwachen. Übersteigen bestimmte Prozesswerte die programmierten Grenzwerte, übersteigt z. B. die Auslastung des Frequenzumrichters aufgrund einer Schwergängigkeit der Mechanik die 90 % Schwelle, so schickt das Bedienterminal automatisch eine Email ans Wartungspersonal. Der Anwender wird nun aufgefordert die Maschine zu überprüfen, bevor es zum Maschinenstillstand kommt.

 

Web-basierte Diagnose
Dazu kann der Anwender im ersten Schritt über den Internet Explorer in die Antriebstechnik hineinsurfen, um sich die aktuellen Prozesswerte anzuschauen. Dazu ist die Verwendung der Ethernet-Optionskarten für die MOVIDRIVE®-Geräte und für die Drive Operator Panels (DOP) notwendig.

Für diese Diagnose der Anlage benötigt der Anwender keine Kenntnis über herstellerspezifische Software. Er arbeitet in seiner gewohnten Umgebung mit dem Internet Explorer.

 

Engineering über Ethernet und Profibus
Um Parameter und IPOSplus®-Programm zu ändern, kann der Anwender nun im zweiten Schritt mit MOVITOOLS® arbeiten. Dazu kann MOVITOOLS® in Anhängigkeit der verwendeten Feldbusschnittstelle auf unterschiedlichen Wegen zu den Umrichtern kommunizieren, wie z.B.:

Diese Kommunikationswege können über Modem (Teleadapter analog oder ISDN) sowie DSL-Router auch über größere Distanzen aufgebaut werden.
Dadurch ergeben sich große Kosteneinsparpotenziale, denn Dienstreisen können gegebenenfalls entfallen. Das Personal vor Ort kann nun zielgerichtet unterwiesen werden, den Fehler in der Anlage selbstständig zu lokalisieren und beheben.

Die Vorteile im Überblick:


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