MOVIFIT® Master-Slave-Topologie
Funktionsprinzip
Bei einer Master-Slave-Installation übernimmt das Master-Gerät die Kommunikationsanbindung für
mehrere Slave-Geräte. Die Slave-Geräte sind über Systembus (SBus) mit dem Master-Gerät verbunden.
Das Master-Gerät dient somit als Gateway für mehrere Slave-Achsen.
Master-Gerät
Ein Master-Gerät ist ein Standard-MOVIFIT®-MC, -SC oder -FC mit integrierter
Kommunikations-Schnittstelle und Funktionslevel Technology.
Slave-Gerät
Ein Slave-Gerät ist eine Ausführung von MOVIFIT®-SC oder -FC ohne Feldbus-Schnittstelle, nur mit
Leistungsteil (Frequenzumrichter oder Motorstarter). Ein Slave-Gerät besitzt vier digitale Eingänge.
Die Kommunikation mit der überlagerten Anlagensteuerung findet durch das Master-Gerät statt. Dieses
routet die Daten über den SBus zum jeweiligen Slave-Gerät.
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Kundennutzen
- Master: Standard-MOVIFIT® im Funktionslevel Technology
- Kostenvorteil mit Slave-Geräten ohne Busmodul
- 1 bis 7 MOVIFIT® Antriebssteuerungen für nur eine Busadresse möglich
- Lokale Steuerung im Master möglich
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Master-Slave-Installation mit einem
MOVIFIT®-FC als Master und
zwei MOVIFIT®-FC als Slave:
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Auch ein gemischter Aufbau ist möglich.
Master-Slave-Installation mit einem MOVIFIT®-FC als
Master und zwei MOVIFIT®-SC als Slave:
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Vorteile
- Nur ein Feldbusknoten für einen Funktionsstrang, was eine Reduzierung der Busadressen zur Folge hat
- Einfache und kostengünstige Realisierung von Mehrachsapplikationen
(Rollenbahnen, Hubwerke, Drehtische)
- Kostengünstige, zukunftsorientierte Kommunikation mit Ethernet durch
Einsparung von Ethernet-Schnittstellen
- Im Master-Gerät können antriebsorientierte Applikationsfunktionen ablaufen, dabei steuert die intelligente
Feldbus-Schnittstelle alle folgenden Leistungsteile
(es wird kein Synchronlauf realisiert)
- Modularisierung der Anlage: Zusammenfassung von Mehrachsfunktionen
zu einem Funktionsstrang
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